Hopps ist eine moderne, cloudbasierte Lösung zur digitalen Vereinsbuchhaltung, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittelgroßer Vereine zugeschnitten ist. Sie soll Vereinen helfen, ihre Finanzen, Belege und Ausgaben transparent und einfach zu verwalten, ohne unnötige Komplexität.
Wie koordiniert man ein bereits bestehendes Projekt mit vielen Freiwilligen/ Studierenden?
Wie strukturiert man komplexe Finanzprozesse (Belege, Ausgaben, Einnahmen) so, dass sie für Nicht-Buchhalter:innen verständlich bleiben?
Wie gewährleistet man ein schlankes UI, ohne wichtige Funktionalitäten zu opfern?
Da ich erst nach einem Jahr in das Projekt eingestiegen bin, war insbesondere der Anfang eine große Herausforderung. Durch die bisherige Arbeit auf Freiwilligen- oder Werkstudierendenbasis gab es keine klare Linie, wodurch dem Projekt Struktur, eine klare Strategie sowie gemeinsame Ziele und Meilensteine fehlten. Folgende Maßnahmen haben geholfen, die bereits bestehende Infrastruktur und die Visionen zusammenzuführen und gleichzeitig die Kommunikation im Team zu verbessern:
Entwicklung einer Informationsarchitektur und klaren Fokus auf den MVP
Entwicklung eines UI-Konzepts mit einfachen Nutzerreisen (z. B. „Beleg hochladen“, „neue Ausgabe anlegen“)
Erstellung von Wireframes und High-Fidelity-Screens für das Web-Frontend, basierend auf einem konsistenten Designsystem und einer modularen UI-Bibliothek, um die spätere Umsetzung effizient und skalierbar zu gestalten.
Einstieg in das Projekt:
April 2025 - Jetzt
Zuständige Personen:
Manuel Hummler, Jannick Fuchs, Emilia Jaser, Paolo, Paul, Marie Stiller
Weiterführende Links:
Ein eigenes Projekt: In vielen ehrenamtlichen Organisationen stellt die Verwaltung von Medikamenten eine große Herausforderung dar – besonders, weil häufig wechselnde Helfer*innen auf eine intuitive und unkomplizierte Lösung angewiesen sind. Um dieses Problem besser zu verstehen und einen passenden Lösungsansatz zu entwickeln, habe ich ein Konzept für eine digitale Organisationsanwendung erarbeitet und dazu einen Low-Fidelity-Prototypen in Figma erstellt.
Mein Ziel war es, eine Anwendung zu gestalten, die auch für weniger technikaffine Nutzer*innen einfach zugänglich ist und die schnelle Erfassung, Verwaltung und Ausgabe von Medikamenten erleichtert. Dabei habe ich bewusst auf klare Strukturen, einfache Navigation und minimalistisches Design gesetzt.
Um die Bedürfnisse der Nutzer*innen besser zu verstehen, habe ich mit einer ausführlichen Nutzer*innen und Pain Point Analyse begonnen. Anschließend habe ich Personas entwickelt, um die unterschiedlichen Anforderungen der Zielgruppe greifbar zu machen. Mithilfe von User Journey Maps und der Definition der Informationsarchitektur konnte ich die wichtigsten Interaktionspunkte identifizieren und eine logische Struktur für die Anwendung aufbauen. In der Ideenfindungsphase habe ich verschiedene Ansätze skizziert und priorisiert. Darauf aufbauend entstanden digitale Wireframes sowie der Low-Fidelity-Prototyp.
Dieses Projekt hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, auch einfache digitale Lösungen an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzerinnen auszurichten. Besonders spannend war für mich, den gesamten UX-Prozess eigenständig durchzuführen, von der ersten Recherche bis zum Prototypen.
Projektdauer:
Januar 2025 - März 2025
Zuständige Personen:
Marie Stiller
Projekthintergrund:
Übrungsprojekt für das Google UX Professional Certificate
Ehrenamtsstelle bei der Open.Med Ambulanz in Zehelendorf